Gemeinsame Therapie für Paare

Wir nehmen Paare auf. Der Wunsch, gemeinsam eine Paartherapie zu absolvieren, entspricht unserer Erfahrung, dass die Auseinandersetzung mit einer Abhängigkeit häufig auch mit der Auseinandersetzung mit Beziehungen verbunden ist.
Während der Rehabilitation können persönliche und gemeinsame Themen betrachtet werden. Dabei möchten wir mit Ihnen Möglichkeiten erarbeiten, um Schwierigkeiten innerhalb der Partnerschaft besser zu verstehen und Probleme zukünftig konstruktiver zu lösen. Gleichzeitig bleiben die individuellen therapeutischen Ziele beider Partner wichtig.




 

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Rehabilitation mit Begleitkindern

Auch Patientinnen und Patienten mit Kindern können besondere Rahmenbedingungen für ihre Therapie benötigen. Deshalb nehmen wir Begleitkinder bis zum 12. Lebensjahr auf.


Für die Kinder stehen kindgerecht eingerichtete Zimmer zur Verfügung. Ein Spielzimmer und verschiedene Spielmöglichkeiten im Außenbereich bieten Raum für altersgerechte Beschäftigung. Damit möchten wir Eltern ermöglichen, sich mit ihren therapeutischen Zielen auseinanderzusetzen, ohne die familiäre Situation aus dem Blick zu verlieren.






Angehörigenarbeit als wichtiger Bestandteil

Wir legen großen Wert auf die Einbeziehung von Angehörigen. Beziehungen und das persönliche Umfeld können sowohl während der Erkrankung als auch auf dem Weg zu einer stabileren Lebensgestaltung eine wichtige Rolle spielen.
Im Rahmen der Angehörigenarbeit geht es unter anderem darum, die Rollen der Beteiligten zueinander zu klären. Krankheitsrelevante Beziehungsmuster können erkannt und bisher verborgene oder wenig genutzte Ressourcen sichtbar gemacht werden.


Diese Auseinandersetzung soll dabei helfen, Veränderungen nicht nur während der stationären Rehabilitation zu entwickeln, sondern auch den Übergang zurück in den Lebensalltag vorzubereiten.





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Adaption als Therapiephase II

Nach der ersten Therapiephase kann eine weitere Begleitung sinnvoll sein. Dafür bieten wir die Möglichkeit einer Adaption in unserer Adaptionseinrichtung Großburschla.


Die Therapiephase II kann dort bis zu 14 Wochen umfassen. Sie dient dazu, die während der stationären Rehabilitation erreichten Veränderungen weiter zu festigen und schrittweise mehr Selbstständigkeit zu entwickeln. Dabei können insbesondere soziale, berufliche und alltagsbezogene Perspektiven in den Mittelpunkt rücken.








Ambulante Nachsorge nach der Rehabilitation

Unterstützung kann auch nach Abschluss der stationären Behandlung wichtig sein. Deshalb bieten wir ehemaligen Patientinnen und Patienten eine ambulante Nachsorge an.
Diese wird von therapeutischen Mitarbeitenden der Fachklinik Haus Germerode durchgeführt und findet in Form von Einzel- oder Gruppengesprächen statt. Die Nachsorge bietet einen vertrauten Rahmen, um Erfahrungen aus dem Alltag zu besprechen und an den während der Rehabilitation entwickelten Zielen weiterzuarbeiten.